Donnerstag, 08. Juli 2010
Berlin (7. Juli 2010)
– Enttäuschend und sozial unausgewogen findet der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) die Beschlüsse der Koalition zur Erhöhung der GKV-Beiträge. „Statt an den grundlegenden strukturellen Defiziten der GKV neue Weichenstellungen vorzunehmen, werden einseitig die Versicherten belastet“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. Statt neuer Impulse und Überprüfung alter Zöpfe, würde nach dem Rasenmäherprinzip überall ein bisschen weniger ausgegeben, um ja nur niemandem im System weh zu tun, so Westerfellhaus weiter. Versäumt werde, die Chance in der Krise zu nutzen und tatsächlich eine Gesundheitsreform auf den Weg zu bringen, die diesen Namen verdiene. Es stehe zu befürchten, dass die Ausgaben weiter drastisch steigen werden – bei begrenztem Mehrwert für die Patientinnen und Patienten. Nachdem alleine die Versicherten dies zu tragen haben, hat sich die Koalition mit diesem Kompromiss vom Solidaritätsprinzip verabschiedet.
Mittwoch, 07. Juli 2010
Freitag, 02. Juli 2010
Freitag, 02. Juli 2010
(Berlin/Karlsruhe, 29. Juni 2010)
Die Pflege, ein reiner Kostenfaktor? „Pflege ist auch ein wertschöpfender Leistungserbringer“, betont Hagen Kern, Pflegedirektor an der Universitätsmedizin Mannheim. Schließlich prognostizierte kürzlich eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass sich Wertschöpfung und Beschäftigten- zahl in der Pflegebranche bis 2050 verdreifachen werden – und das in Zeiten einer sich verschärfenden weltweiten Finanzkrise. Weg vom Image der Pflege als Kostenverursacher hin zur Pflege als Wirtschafts faktor, für einen solchen Perspektivwechsel möchte der Rhein-Neckar-Kongress werben, der am 29. und 30. September 2010 in Karlsruhe stattfindet.
Montag, 28. Juni 2010
Pressemitteilung
Köln und Minden, 28. Juni 2010
Schulungsreihe „Mit Altersverwirrtheit umgehen“ veröffentlicht
Neues Pflegekurskonzept stellt die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt
Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sind oft vor große Herausforderungen gestellt. Sie müssen häufig erst lernen, wie sie mit der zunehmenden Altersverwirrtheit ihrer Angehörigen umgehen können. Jetzt wurde in Minden eine neu entwickelte Schulungsreihe „Mit Altersverwirrtheit umgehen“ der Öffentlichkeit vorgestellt, die zuvor erfolgreich erprobt wurde. Das entsprechende Projekt „Entlastungsprogramm bei Demenz“ (EDe) in der Trägerschaft der PariSozial in Minden-Lübbecke wurde durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung wurde vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e. V.(dip) sichergestellt.
Freitag, 25. Juni 2010
An drei Terminen konnten sich Pflegende des UKM bei der „RbP - Registrierung beruflich Pflegender GmbH“ jüngst im Zentralklinikum registrieren lassen. Die Kosten der Erstregistrierung in Höhe von 15 Euro übernahm das UKM dabei. „Die Registrierung ist ein weiterer Schritt zu mehr Öffentlichkeit, Qualität und Transparenz in der Pflege“, so Pflegedirektor Michael Rentmeister.
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