Donnerstag, 05. August 2010
BERLIN (4. August 2010)
– Bei den allgemeinen Berichterstattungen zum Thema „Mindestlohn in der Pflege“ konnte leicht der Eindruck entstehen, dass wir jetzt einen Mindestlohn für alle in der Pflege tätigen Personen geschaffen haben.
Weit gefehlt! Bei intensiver Lektüre der Berichte wird deutlich, dass es sich hierbei um Hilfskräfte in der Pflege handelt, die vorzugsweise im ambulanten und häuslichen Bereich der Langzeitpflege eingesetzt werden. So stellt sich natürlich die Frage, ob die pflegerische Leistung, wenn auch von Hilfskräften ausgeführt, mit einer geringeren Vergütung abgegolten werden soll. Nach langem und zähem Ringen gibt es jetzt endlich einen Mindestlohn für Pflegehilfskräfte: Euro 8,50 soll es künftig in der Stunde geben – ein Vergütungssatz, der in verschiedenen Regionen weit unter dem liegt, was für eine Reinigungskraft im Privathaushalt bezahlt werden muss.
Donnerstag, 05. August 2010
(BERLIN/HAMBURG, 4. August 2010)
– Auf Servicekräfte kann in Zukunft wohl keine Klinik und keine Pflegeeinrichtung mehr verzichten. Doch inwieweit ist rechtlich abgesichert, welche Tätigkeiten sie ausführen dürfen und welche nicht? „Unter dem Deckmäntelchen ‚Personalmix’ werden Servicekräfte überwiegend als Ersatz für examinierte Pflegekräfte eingesetzt“, kritisiert Peter Bechtel, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen (BALK) e.V., anlässlich des Kongresses Pflege 2011. „Doch damit ist die Patientensicherheit gefährdet“, warnt Bechtel, der als Pflegedirektor am Herz-Zentrum Bad Krozingen tätig ist. Servicekräfte und Arbeitsrecht – das wird ein Thema sein, das auf dem Kongress Pflege 2011 am 28. und 29. Januar 2011 in Berlin diskutiert wird. Der Kongress, der vom Pflegemagazin Heilberufe veranstaltet wird, ist jedes Jahr Treffpunkt von etwa 1.000 Pflegekräften und Pflegemanagern aus der ambulanten und stationären Pflege.
Dienstag, 03. August 2010
Freitag, 30. Juli 2010
Kriterien zur Vergabe der Punkte für Fort-und Weiterbildungsmaßnahmen etc. finden Sie auf der Homepage unter "WIE?"
Dienstag, 20. Juli 2010
Berlin (20. Juli 2010)
– Der Deutsche Pflegerat, als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens (DPR) beobachtet mit Sorge die geplanten weiteren Kürzungen in den deutschen Krankenhäusern.
Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen soll in 2011 u.a. über eine Beteiligung aller Krankenhäuser in Höhe von 500 Mio. Euro gedeckt werden.
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